Die Firma atmet, ändert ihre Struktur. Vorhandene Manager-Kapazitäten reichen oft nicht mehr aus. Ein neues Geschäftsfeld, ein neues Team,
ein neuer Markt, eine neue Vertriebsstruktur, eine Fusion. Manager, die solche Prozesse begleiten, kann man mieten.

Was es ist

Interim Manager – Manager auf Zeit - betreuen bei ihren Kunden Veränderungsprozesse im Unternehmen, wie 
- Identifikation von Wachstumspotentialen 
- Vertriebsunterstützung
- Erste Hilfe für "Start-ups" bzw. Support in Krisenzeiten
- Unternehmenspositionierung 
- Erschließung neuer Geschäftsfelder bzw. neuer
(internationaler) Märkte
- Markt-Einführung neuer Produkte & Lösungen
- Firmenzusammenschlüsse
- Aufbau neuer Teams bzw. deren interimistische Leitung
- Unerwartetem Ausfall einer Führungskraft 
- Karenzvertretungen oder
- Übergang von einem/r GeschäftsführerIn zum/r
NachfolgerIn

Engagiert werden Interim Manager gern von großen Firmen (Konzerntöchter oder Unternehmen mit Niederlassungen) oder Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU), die Veränderungs- oder Aufbau-Projekte in Angriff nehmen oder aufgrund von Unter-Kapazitäten zusätzliche, zeitlich begrenzte Ressourcen benötigen. 

Ich persönlich sehe Interim Manager als Ergänzung zum klassischen Unternehmensberater. Interim Manager kommen ins Spiel, wenn die klassischen Berater ihren Auftrag abschließen. Denn was diese bereitstellen, ist – aus Know-How oder Kapazitätsgründen im Unternehmen - nicht immer realistisch 1:1 umsetzbar. Da braucht es jemanden, der die Übersetzungsarbeit leistet und auch tatsächlich umsetzt.

Was es kann

Der Interim-Manager bringt natürlich Fachkompetenz im Aufgabengebiet mit, praktische Branchenerfahrung sowie die Fähigkeit, schnell Probleme in Unternehmen zu erkennen und danach zu agieren. Soll die Arbeit eines Managers auf Zeit nachhaltigen Erfolg im Unternehmen erzielen, braucht es die Unterstützung vom Auftraggeber, der auch die nötige Kompetenz einräumt. 

Und selbstverständlich ist Führungskompetenz gefragt: Oft glauben Mitarbeiter nicht an die eigenen Stärken, setzen bei den Schwächen an. Ein guter Interim-Manager stärkt das Vertrauen der Belegschaft in die eigenen Fähigkeiten und signalisiert Anpassungsfähigkeit an die Firmenkultur. Wer als Überflieger mit fertigen Konzepten antritt, hat schon verloren. Das Handeln ist entscheidend und stärkt das Vertrauen des Teams in sich selbst.

Neben der fachlichen Kompetenz zählt vor allem die soziale: Das Team wird „ins Boot geholt“ und dabei gecoacht, es in Bewegung zu bringen. Schließlich soll sich der Name des Interim Managers ja bewahrheiten, nämlich eine „Tätigkeit auf Zeit“ sein. Nach dem Schaffen der Strukturen und der für das Unternehmen optimalen Umsetzungs-Voraussetzungen, gibt der Manager auf Zeit das Ruder an das Team nach und nach ab – oder baut auf Wunsch eine Nachfolge auf. So oder so macht er sich abkömmlich, so dass das Unternehmen wieder völlig eigenständig übernehmen kann.

Fingerspitzengefühl für die Stimmung im Unternehmen ist eins der wichtigsten Werkzeuge des „Managers von draußen“. Bei der sozialen Kompetenz erleben wir die größten Defizite, auch bei Führungskräften. Mitarbeiter wollen gewonnen werden! Sie hegen nicht selten die Befürchtung, der Manager auf Zeit agiere als „Postbote“ oder „Spion“ für spätere Kürzungen. Das will in persönlichen Gesprächen ausgeräumt und später durch kontinuierliches Handeln untermauert werden. 

Was es bringt

Diese drei Haupteinsatzgebiete eignen sich bestens für Manager auf Zeit: 

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  • Kapazitätsergänzungen für KMU
    Sie besorgen sich auf diese Weise Kapazität, die sie sich nicht leisten können oder wollen oder in Bereichen, wo sie einen fix Angestellten nicht auslasten können. 
    Hier genügt es oft, wenn ein Externer einmal in der Woche kommt und die nötigen Aktivitäten erfolgreich umsetzen

  • Strategische Ansätze
    * Business development (Erschliessen neuer Märkte) oder
    * Auf- oder Ausbau eines Produkts bzw. einer ganzen Produktlinie 
    * Identifikation von Wachstumspotentialen

  • Organisatorische und operative Verbesserungen 
    * Auf-/Umbau einer oder mehrere Abteilung(en) 
    * Projektmanagement mit Führungserfahrung oder 
    * Aufbau von „Vermarktungs-Tools“ wie z. B. Zielgruppendefinitionen, Marketing Plan, die Einführung neuer Sales-Leads generierender „Systeme“ wie Opportunity-Management-Systeme und Kundenbindungsprogramme oder Zielgruppen-Kommunikations-Instrumente wie z. B. Content-Management-Systeme, Digital Asset Management(wichtig für Firmen mit Filial-Betrieb), Kunden- und Vertriebsdatenbanken, Data Mining, Segmentierungen, etc.
    * Anreicherung der traditionellen Kommunikationskanäle Print, TV, Radio und Online um Web 2.0-Module und Maßnahmen

    Wie man sieht, sind die Einsatzgebiete des Interimmanagements vielfältig. Und für alle trifft Folgendes zu:
    Die Kosten, die für Interimmanagement anfallen, sind für Unternehmen plan- und kalkulierbar. Somit kommt es zu keinen negativen Überraschungen in der G&V. Auch werden die Personalkosten auf diese Weise geschont denn es wird nur das zugekauft, was benötigt wird. 

    Auf den Punkt gebracht
    Der professionelle Interim Manager geht den ganzen Weg mit Ihnen, von der Idee oder Krise hin zur erfolgreichen Lösung und Umsetzung. 

    Interesse? 
    Ich unterstütze Sie gerne! Kontaktieren Sie mich: sonja.dirr@apricot.at 
    www.apricot.at

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Interim Management hat viele Vorteile
Profitieren Sie von der flexiblen Einsatzkraft einer kompetenten Fachkraft.

Die Gebiete sind dabei so vielfältig wie die Management-Aufgaben selbst:

  • Aufbau von operativen Vertriebs, Marketing- und Service-Prozessen bzw. -Kanälen

  • Team-Aufbau

  • Produkteinführungen

  • Expansion in neue Märkte

  • Kampangnendesigns- & Durchführungen

  • Projektmanagement

  • Consulting & Coaching für
    . Full Out-/Insourcing
    . Teil Out-/Insourcing bzw.
    . Merger

  • etc.